Machen spezielle Zahncremes die Zähne wirklich weißer?

Philips Elektrische ZahnbürstenEine tägliche Zahnhygiene ist sehr wichtig. Seit unserer Kindheit haben wir dazu die meisten Regeln tief verinnerlicht – obgleich sich nicht immer alle von uns daran halten. Die Zähne sollten täglich mindestens zweimal, im besten Fall dreimal ungefähr drei Minuten lang geputzt werden. Dabei wird die Zahnbürste gekreist oder von rot nach weiß bewegt. Aber wie verhält es sich mit der Zahnpasta? Die wenigsten wissen, was hierbei wichtig ist, obwohl sie bei der Zahnpflege ein wichtiger Bestandteil ist. Verschiedene Stoffe sind in der Zahnpasta enthalten – manche lösen Schmutz und Verfärbungen von den Zähnen, wodurch Ihre Zähne aufgehellt werden können. Bei anderen wird der Zahnschmelz geschützt und Karies vorgebeugt. Damit Sie sich in Zukunft mit Zahnpastas auskennen und wissen, wie wirksam spezielle Zahncremes für weißere Zähne sind, erhalten Sie in diesem Ratgeber die wichtigsten Informationen.

Bei Zahncremes wichtig: Fluorid

Machen spezielle Zahncremes die Zähne wirklich weißer?Auf jeden Fall sollte eine gute Zahnpasta Fluorid enthalten. Durch Fluorid wird Kalzium gebunden und der Zahnschmelz vor Bakterien und Säuren geschützt, die Ursache für Karies sind. Fluoride fördern zudem die Mineralstoffaufnahme in den Zahnschmelz. Da Fluoride eine gewisse Einwirkungszeit benötigen, ist es wichtig, die Zahnreinigung drei Minuten lang durchzuführen, nach Möglichkeit täglich mindestens zweimal.

Wenn Sie nach dem Zähneputzen die Zahncreme lediglich mit wenig Wasser ausspülen, behalten Sie im Mund Fluoridreste, die weiterwirken können.

Fluorid ist umso wichtiger, je anfälliger Sie für einen Kariesbefall sind. Eine ausreichende Menge ist in den meisten Zahncremes enthalten. Die Konzentration in gewöhnlichen Zahncremes genügt manchen Menschen aber nicht. In diesem Fall empfiehlt der Zahnarzt beispielsweise, zusätzlich dazu ein Fluoridgelee einmal in der Woche zu verwenden. Allerdings verzichten manche wenige Produkte auf Fluorid. Aus Kariesschutzgründen sind diese für Erwachsene weniger empfehlenswert. Schließlich kommt es normalerweise durch Fluorid in der Zahncreme kaum zu unerwünschten Nebenwirkungen. Als Ausnahme gilt: Womöglich kann kleinen Kindern zu viel Fluorid schaden, falls eine zu große Menge an Zahncreme verschluckt wird.

Zahncremes für Kinder nicht zu süß

Es gibt für Kinder extra Zahncremes. Meist schmecken diese kindgerecht und süß. Allerdings kann man diesen Zustand auch etwas kritisch sehen. Schließlich ist es nicht sinnvoll, Kinder aus zahnhygienischer Sicht an Süßes zu sehr zu gewöhnen. Eine Kinderzahncreme sollten Eltern statt süß eher mild kaufen. Zur Auswahl von einer geeigneten Zahncreme sollten sich Eltern deshalb am Besten beim Apotheker oder Kinderarzt informieren.

Vorsicht bei Zahnpasta für weißere Zähne

Bei einer Zahncreme ist neben dem Fluoridgehalt ebenso die Schleifwirkung, also Abrasivität, wichtig. Je höher die Schleifwirkung ist, lösen sich beim Zähneputzen die Ablagerungen umso leichter. Wenn eine Zahnpasta allerdings viele Schleifkörper enthält, ergeben sich daraus nicht nur Vorteile. Freiliegende Wurzeloberflächen in dem Zahnbein können durch die aggressiven Stoffe geschädigt werden.

Tipp! Der Zahnhals ist besonders empfindlich. Dies ist die Stelle, an der im Zahnfleisch der Zahn verschwindet. Dort ist kein schützender Schmelz vorhanden.

Die Putzkörper in einer herkömmlichen Zahncreme stellen für gesunde Zähne kein Problem dar. Bei Produkten mit einer besonders hohen abrasiven Wirkung sieht das anders aus. Diese sollen starke Verfärbungen an den Zähnen, die beispielsweise durch das Rauchen entstehen, beseitigen. Daher ist es ratsam, die speziellen Zahncremes für weißere Zähne in der Woche nicht häufiger als ein bis zwei mal zu verwenden. Ohnehin wirken sie bei intensiven Verfärbungen nur bedingt. Hier ist es eher ratsam, vom Zahnarzt die gelblich-bräunlichen Verfärbungen entfernen zu lassen.

Art der Zahncreme Empfohlene Nutzung
herkömmliche Zahncreme 2 bis 3x/ Tag
speziellen Zahncreme 1 bis 2x/ Woche

Zahnpasta für empfindliche Zähne

Auf bestimmte Reize reagieren empfindliche Zähne besonders sensibel. Beispielsweise freiliegende Zahnhälse werden in den Zahnbeinkanälchen durch kalte oder heiße Speisen, Säuren und Zucker gereizt. Dann entstehen beim Essen Zahnschmerzen. Es gibt spezielle Zahncremes für Personen mit empfindlichen Zähnen. Diese Zahncremes enthalten Stoffe, wodurch zeitweilig die Kanäle verschlossen werden und die Schmerzempfindlichkeit damit verringert wird.

Vor- und Nachteile von speziellen Zahncremes

  • ideal bei Zahnfleischproblemen
  • können Schmerzen lindern
  • sollten nicht zu häufig angewendet werden

Wie viel Zahncreme benötigen Sie?

Es bleibt letztlich noch die Frage offen, wie viel Zahncreme Sie beim Zähneputzen brauchen. Häufig tragen Menschen in Werbespots über die ganze Länge von einem großen Bürstenkopf einen langen Streifen Zahncreme auf. Allerdings ist so viel gar nicht nötig: Es reicht völlig aus, wenn Sie die Menge von einer großen Erbse verwenden.

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